Engagement seit über 20 Jahren

Der Lions Club Werne an der Lippe wurde 1982 von 23 befreundeten Männern unserer Stadt aus der Taufe gehoben. In diesen zwei Jahrzehnten wirkten die Akteure nicht immer im Rampenlicht der Öffentlichkeit, dafür aber umso effektiver im Hintergrund. Die Lions-Ziele der Völkerverständigung, des internationalen Jugendaustausches und des Helfens, wo kein Staat hilft, standen im Mittelpunkt der Arbeit. Aktionen vor Ort - wie die jährliche Berufsberatung von Realschülern - aber auch in weiter Ferne - wie die Unterstützung der Handwerkerschule des Werner Kapuzinerbruders Heinrich Schlüchters in Indonesien - haben ganz konkrete Hilfe geboten, und zwar genau dort, wo sie benötigt wurde.

We serve - Wir dienen

So lautet der Wahlspruch der Lions weltweit. Abgewandelt auch: Wir helfen. "Wir wollen dort unterstützen, wo Eigeninitiative vorhanden ist und unsere Leistungen neue oder zusätzliche Möglichkeiten schaffen. Dafür rüsten wir uns durch Informationen, zum Beispiel durch Vorträge auf unseren regelmäßigen Clubabenden", gibt der derzeitige Präsident des Lions Clubs Werne an der Lippe, Carl Reckers, einen kleinen Einblick in das Vereinsleben. "Wenn dabei die gesellschaftlichen Kontakte und Begegnungen weiterhin gepflegt werden, steht unserem Club eine positive Zukunft bevor", ist Reckers überzeugt.

Tradition, die Zukunft hat

Mit ein wenig Stolz blicken die Lions in die Vergangenheit. Sie haben viel bewegt. Nicht nur die Berufsberatung und die Unterstützung Bruder Heinrich Schlüchters können sich die Lions auf ihre Fahnen schreiben. Schon 1990 konnte der Lions Club den Bau einer Schule in Villa Alemana, Chile abschließen. 60 000 DM brachten die Werner "Löwen" damals für dieses Projekt auf.

Vielen noch in bester Erinnerung wird die weltweite Lions-Aktion "Sight first" sein. Dahinter steht das Ziel, Brillen und andere Sehhilfen, die nicht mehr benötigt werden, einer sinnvollen Verwendung in Ländern mit großer Armut zur Verfügung zu stellen. Die Werner beteiligten sich daran in vorbildlicher Manier: Fast 20 000 Brillen trugen sie zusammen und gaben sie an hilfebedürftige Menschen weiter.

Ganz lokal treten die Lions jedes Jahr zu Sim-Jü an die Öffentlichkeit. Während dieses beliebten Volksfestes bewirten die "Löwen" Sim-Jü-Besucher mit Zwiebelkuchen, Federweißem, mit Kaffee und Kuchen... und mit guter Laune. Der Erlös, selbstredend, kommt einem Lions-Projekt zugute.